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ÜBERSICHT DER FILTERMEDIENTYPEN

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ÜBERSICHT DER FILTERMEDIENTYPEN

Die richtige Filterung ist der Schlüssel zur Gesunderhaltung Ihres Süßwasseraquariums. Wenn es um die Filterung geht, können Sie aus einer Vielzahl von Medientypen wählen, also lernen Sie die Grundlagen, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Einer der wichtigsten Aspekte bei der Aufrechterhaltung eines gesunden und gedeihenden Süßwasseraquariums ist die richtige Filterung System. Es stehen nicht nur viele verschiedene Filtertypen zur Auswahl, sondern Sie müssen sich auch überlegen, welche Art von Filtermedien Sie verwenden möchten. Wenn Sie neu in der Aquaristik sind, wissen Sie vielleicht nicht, wie sehr Sie Ihren Aquarienfilter anpassen können. Sie kennen vielleicht die drei Arten der Filterung – mechanische, chemische und biologische –, aber Sie wissen vielleicht nicht, dass es viele Arten von Spezialfiltermedien gibt, die in diese Kategorien fallen. Wenn es dir ernst ist, dein Aquarium gesund und deine Aquarienbewohner glücklich zu halten, nimm dir ein paar Minuten Zeit, um die Grundlagen der verschiedenen Arten von Filtermedien zu lernen und zu sehen, ob es eine Möglichkeit gibt, die Wasserqualität in deinem Aquarium zu verbessern

Mechanische Filtermedien

Der Zweck von mechanischen Filtermedien besteht darin, feste Abfallpartikel physikalisch einzufangen und so aus der Wassersäule zu entfernen. Diese festen Abfallpartikel können nicht gefressenes Fischfutter, Fischkot, Staub, verrottendes Pflanzenmaterial und andere organische Abfälle umfassen. Die gebräuchlichste Art von mechanischen Filtermedien ist ein Schwamm – diese Art von Filtermedien ist sehr langlebig und einfach zu verwenden. Filterwatte ist ebenfalls beliebt und kann feinere Partikel zurückhalten als Schwammfiltermedien – Filterwatte wird oft verwendet, um Aquarienwasser zu „polieren“, um Substanzen wie Mulm und Schlamm herauszufiltern. Eine andere Art von mechanischen Filtermedien ist Kies. Kies ist die Hauptquelle der mechanischen Filterung in einem Bodenfilter und bietet den doppelten Vorteil, dass er auch als biologischer Filter fungiert. Das Problem bei diesem Filtermedium besteht darin, dass es sich verdichten kann, was das Pflanzenwachstum hemmen und die Wasserqualität in Ihrem Aquarium beeinträchtigen kann.

Chemische Filtermedien

Chemische Filtermedien oder chemisch aktive Filtermedien sind in verschiedenen Formen erhältlich. Eine der gebräuchlichsten Arten von Aktivkohle (oder Holzkohle), die gelöste organische Verbindungen aus dem Tankwasser entfernt und es so sauber und klar hält. Der Nachteil dieser Art von Filtermedien besteht darin, dass bei häufigem Wasserwechsel keine Aktivkohle zum Entfernen gelöster Abfälle aus dem Wasser erforderlich ist. Eine andere Art von chemischen Filtermedien, Korallensand, wird typischerweise als biologisches Filtermedium in Meerestanks verwendet, kann jedoch als chemisches Filtermedium in Süßwassertanks verwendet werden. Diese Art von Medien kann in Verbindung mit einem Bodenfilter verwendet werden und dient dem Vorteil, den pH-Wert und die Härte von weichem Wasser im Laufe der Zeit zu erhöhen, wenn sich der Sand auflöst.
Wenn Sie neu im Aquarienhobby sind, haben Sie vielleicht noch nie von einer speziellen Art chemischer Filtermedien namens Ammoniakentferner gehört. Diese Art von Filtermedien wird typischerweise aus Zeolith hergestellt und absorbiert auf natürliche Weise Ammonium. Die Ammoniak-entfernende Qualität dieser Art von Filtermedien macht es besonders nützlich in neuen Tanks und Krankenhaustanks, die schnell vorbereitet werden müssen. Eine andere Art unkonventioneller chemischer Filtermedien ist Torf – dieser Stoff wird häufig in Biotopbecken verwendet, um den pH-Wert zu senken und Aquarienwasser zu enthärten. Das Problem bei dieser Art von Filtermedien besteht darin, dass Tannine in den Tank gelangen und das Wasser braun oder gelb werden.

Biologische Filtermedien

Der Zweck biologischer Filtermedien besteht darin, eine Oberfläche bereitzustellen, auf der nützliche Bakterien wachsen und gelöste Stoffe im Tankwasser abbauen können. Die Kultivierung einer gesunden Kolonie dieser nützlichen Bakterien in Ihrem Aquarium ist ein wichtiger Teil der Aufrechterhaltung des Stickstoffkreislaufs, der der Schlüssel dazu ist, Ihr Tankwasser sauber und klar zu halten. Während chemische Filtermedien der aktiven Entfernung von Stoffen aus dem Tankwasser dienen, bieten biologische Filtermedien lediglich einen Nährboden für nützliche Bakterien. Diese Art von Filtermedien können Keramikröhrchen, Kunststoffkugeln oder Schaumstoffeinlagen sein. Keramikrohre oder -ringe gelten als eine der besten biologischen Filtermedienoptionen – sie bieten eine fein narbige Oberfläche, die es nützlichen Bakterien ermöglicht, zu wachsen und sich zu vermehren. Der Nachteil dieser Art von Filtermedien besteht darin, dass sie starr sind und möglicherweise mehr Platz einnehmen als andere Arten von Filtermedien.
Plastikbälle, oft auch Biobälle genannt, sind eine weitere beliebte Form von biologischen Filtermedien. Diese Kugeln sind mit winzigen Stiften bedeckt, die die Oberfläche vergrößern, um das Bakterienwachstum zu erleichtern und gleichzeitig einen ungehinderten Wasserfluss zu ermöglichen. Diese Art von Filtermedien ist bei Nass-/Trockenfiltern beliebt und in der Regel kostengünstiger als Keramikringe. Schwammblöcke und Einsätze erfüllen die Doppelfunktion als mechanisches und biologisches Filtermedium. Ein Schwamm bietet nicht nur viel Oberfläche, auf der sich nützliche Bakterien vermehren können, sondern fängt auch feste Abfallpartikel ein.
Wenn Sie Ihren Tank mit einem hochwertigen Filtersystem ausstatten möchten, müssen Sie nicht nur an den Filter selbst denken. Genauso wichtig wie das von Ihnen gewählte Filtermodell ist die Art des Filtermediums, mit dem Sie es befüllen. Um Ihren Tank sauber und gesund zu halten, müssen Sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen mechanischer, chemischer und biologischer Filterung finden und dazu eine fundierte Entscheidung bezüglich Ihres Filtermediums treffen.

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